Gedanken unserer Direktorin rund um die Schule

Dir. Isabella Mölk
Dir. Isabella Mölk

Liebe Besucher unserer Homepage!


Ich verbinde das Amt der Schulleiterin nicht nur mit Verantwortung und Pflichterfüllung, sondern auch mit einem Bild von Schule, indem Vielfalt und Kreativität Platz haben dürfen, mit einer Vorstellung von Schule, die für uns in Wörgl die denkbar beste wäre, zugeschnitten auf die Anforderungen und Bedürfnisse, die unser Standort verlangt. Das bedeutet eine offene, sich weiterentwickelnde Schule, in der durch die Umsetzung von verschiedensten Lehr – und Lernformen, Ideen und Projekten und dem Einsatz neuer Medien die grundsätzlich positive Einstellung der Schüler/innen zum Lernen erhalten, gefördert und verstärkt wird. Eine Schule, in der Schulleitung, Lehrer/innen, Eltern und Schüler/innen gemeinsam am Zustandekommen eines guten Schulklimas arbeiten, denn gelingende Bildung braucht positive, das Lernen fördernde Beziehungen. Ohne Beziehung gibt es kein Lernen! Das hat einerseits die Schule intern zu gewährleisten, indem durch Vertrauen, Zuwendung, Anerkennung, Wertschätzung und Rücksichtnahme auf die Interessen der Schüler/innen deren Motivation gestärkt wird. Andererseits sieht das Kind die Welt durch die Augen seiner Eltern und übernimmt positive wie negative Denkmuster. Kinder können keine Lernmotivation aufbauen, wenn Eltern Vorbehalte gegenüber der Schule haben und gegen die Schule agieren. Ein Kind spürt auch sofort, wenn Eltern gegenüber einer Lehrperson keinen Respekt empfinden. Das überträgt sich dann wieder auf die Beziehung zur Lehrerin und zum Lehrer und es können Angst, Stress und Ablehnung entstehen. Unter solchen Voraussetzungen können Kinder aber ihre Motivationssysteme nicht entfalten und die Freude über das eigene Können, die eigene Leistung kann sich nicht entwickeln. Die braucht aber jedes menschliche Wesen, um seinen Selbstwert zu entwickeln.


Die Volksschule I soll ein Ort sein, wo sich alle an Bildung und Erziehung Beteiligten grundsätzlich wohl fühlen, wo auftretende Probleme gemeinsam gelöst werden und wo die Kinder lernen, weil sie am Lerngegenstand interessiert sind. Wo das Lernen ein Ziel hat und die Schule leistungsorientiert – ohne Leistungsdrill – aber auch handlungsorientiert und lebensnah den Kindern den Blick für die Zukunft öffnet und sie darauf vorbereitet.


Als Schulleiterin möchte ich Mut machen, Hilfestellung geben und die Kommunikation fördern, denn Lernen und Schule brauchen vor allem ein wertschätzendes Miteinander.


In diesem Sinne: Geben wir alle unser Bestes für „unsere Kinder“, denn sie sind unser wertvollstes Gut!


Ihre Isabella Mölk